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"auf
Pad"
Seite 8: Namutoni
Waterberg
Okahandja / Gross Barmen
Windhoek
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20. Tag, 20.11. Namutoni - Waterberg Plateau Park
So langsam neigt sich unsere Tour dem Ende entgegen. Es geht
wieder südwärts Richtung Windhoek. Auf dem Weg dorthin
machen wir Stopp am Waterberg, Schauplatz der Schlacht zwischen
deutschen Truppen und den Herero vor genau einhundert Jahren.
Der Waterberg ist ein freistehender Berg, bildet ein Plateau und
ist schon von Weitem zu sehen. Übernachten wollen wir im Bernabé-de-la-Bat
Rastlager. Doch leider ist die Beschreibung im Reiseführer
etwas geschönt. Zwar machen die Hütten und der Pool einen
gepflegten, der Campingbereich dagegen einen etwas trostlosen Eindruck.
Die einzige Grünfläche ist eingezäunt und viel Gelände
vom letzten Regen fort geschwemmt. Wir suchen uns ein akzeptables
Plätzchen unter einer riesigen Akazie, den wir nach kurzer
Zeit mit alten Bekannten teilen (Britta und Martin).
Der Waterberg eignet sich hervorragend für Wanderungen, bei
der man sogar Nashörner zu Gesicht bekommen kann.

21. Tag, 21.11. Waterberg Plateau Berg - Okahandja / Gross
Barmen
Über die B1 geht es weiter nach Süden. Letzte Station
vor Windhoek sind die heißen Quellen von Gross Barmen. Am
Nachmittag erreichen wir diesen heißen Ort. Wieder einmal
bestimmt über 40 Grad und im Gegensatz zu den vergangenen Tagen
wolkenloser Himmel. Zum Abschluss unserer Tour mieten wir uns noch
einmal eine Hütte. So können wir den Landy hier komplett
ausräumen, unsere Sachen richtig zusammenpacken und den Wagen
grob reinigen, bevor wir ihn morgen früh in Windhoek abgeben.
Zum Glück gibt’s hier einen Gartenschlauch mit Wasseranschluß.
Eine dicke, weiße Brühe rinnt vom Landy herunter, doch
so richtig sauber will der Wagen nicht werden. Der Kalkstaub ist
so hartnäckig, dass erst kräftiges Schrubben das Auto
von der weißen Schicht befreit.
Der Sprung anschließend in den Pool ist nicht wirklich erfrischend.
Das Wasser hat bestimmt 30 Grad, aber Paula gefällt‘
s.
Das letzte Mal Grillen, der letzte fantastische Sonnenuntergang,
das letzte Mal auf Pad.
22. Tag, 22.11. Okahandja / Gross Barmen - Windhoek
Bis
Windhoek sind es nur noch 60 km. Um kurz vor Zehn stehen wir wieder
am Safari Hotel. Während ich den Wagen zurückbringe, bleiben
Silvana und Paula am Hotelpool.
Kurz vor der Einfahrt auf das Britz-Gelände blinkt die Tankanzeige.
Hat also genau gepasst.
Ich parke den Wagen zwischen neuen und total demolierten Wagen und
ein Angestellter guckt irgendwie völlig verstört auf das
Auto. Nach einem Blick auf den Tachostand guckt er immer noch so.
Ohne Macke, ohne Kratzer, dazu noch fast blitzblank sauber habe
ich ihm den Wagen gebracht. Kommt wahrscheinlich selten vor - daher
sein erstaunter Gesichtsausdruck. Die Übergabe klappt ohne
Probleme. Ein VW-Bus bringt mich ins Hotel zurück.
Nachmittags noch einmal Stadt, letzte Einkäufe, letzte Eindrücke.
Wir gehen super Essen im Pancake House, die aber außer Pfannkuchen
alle Tiere auf den Grill legen, die in Afrika herumlaufen. Dazu
ein fairer und günstiger Preis.
Das letzte Kleingeld geben wir im Biergarten des Hotels aus. Wir
müssen heute früh ins Bett, morgen um 6 Uhr klingelt der
Wecker.
23. Tag, 23.11. Flug Windhoek - Deutschland
6 Uhr aufstehen, 6 Uhr 30 Frühstück, 7 Uhr Bus zum Flughafen.
Ein bißchen hektisch - nur gut, dass Paula so gut drauf ist.
Durch den morgendlichen Verkehr geht es zum letzten Mal durch Windhoek,
das wir bald hinter uns lassen.
Wir haben uns mittlerweile an alles gewöhnt. An das Licht,
die Landschaft, die Leute. Jetzt haben wir uns so richtig auf das
Herumreisen eingestellt.
Auf einmal ist Australien nächstes Jahr ganz weit weg; am liebsten
würde man sofort wieder hierher kommen, dann aber mit dem eigenen
Auto. Irgendwie. Wenn nicht auf dem kompletten Landweg, dann zumindest
von Mombasa auf der Straße hier runter und dann ans Kap. Weil‘
s eine Herausforderung ist und dennoch so einfach, so beeindruckend
und so genial. Es könnte gerade so weitergehen.
Stattdessen stehen wir kurze Zeit später am Flughafen und checken
das Gepäck ein. 

Abflug um 10 Uhr. Nach dem Start eine Linkskurve und wir bewundern
das weite und spärlich bewachsene Land unter uns, wo es scheinbar
außer Berge, riesigen Landflächen mit Buschwerk, durchzogen
von staubigen Pisten, nichts anderes gibt - scheinbar...
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